Universität Bonn

Forum Internationale Wissenschaft

Forum Internationale Wissenschaft (FIW)
Das Forum Internationale Wissenschaft ist ein Arbeitsbereich der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn und versteht sich als Ort transdisziplinär orientierter sozial- und kulturwissenschaftlicher Forschung und Lehre.
Aktuellmeldungen
Artikel der Klaus Tschira Stiftung zu Projekt Science Gaming: "Wissenschaft über Brettspiele vermitteln"
Projekt Science Gaming: Brettspielevents als Zugang zu MINT-Themen: Handelsübliche Brettspiel als populärer Zugang zu Wissenschaft.  Brettspiele erreichen Millionen und greifen längst wissenschaftliche Themen auf. Unser Projekt schaut sich dieses Potenzial an und nutzt es: als Gesprächsanlass, als Begegnungsraum, als Format für Wissenschaftskommunikation. Wir erforschen, wie Spielmechaniken komplexe Themen zugänglich machen. Eine große Chance bietet sich dadurch, dass moderne, handelsübliche Brettspiele zunehmend auch wissenschaftsbezogene Themen aufgreifen, wie beispielsweise den Klimawandel und Klimaschutz, Biodiversität, Raumfahrt, Geschichte und etliche weitere Themen. Auch wenn diese Spiele teilweise nur wenig konkrete Elemente der Wissenschaftsvermittlung aufweisen, können Sie auch nur durch die Themensetzung als Gesprächsanlass wirken. In diesem Projekt wird untersucht, wie sich moderne Brettspiele für die Wissenschaftskommunikation nutzen lassen. Das Projekt Science Gaming: Brettspielevents als Zugang zu MINT-Themen wird von der Klaus Tschira Stiftung gefördert. Auf derer Website wurde nun ein Artikel zum Projekt veröffentlicht, der hier abrufbar ist. Die Website des Projekts auf den Universität Bonn-Webseiten ist hier zu finden.   
Pilotvorhaben zum Thema „Kokreative Forschung in der postmigrantischen Demokratie“ erhält Förderung durch TRA 4
Dr. Lena Laube (Forum Internationale Wissenschaft) hat gemeinsam mit Dr. Juliane Dame (Vertretungsprofessur für Stadt- und Regionalgeographie), Prof. Dr. Kathrin Hörschelmann (AG Kulturgeographie) und einem inter- und transdisziplinären Netzwerk der Bonn Platform Forced Migration Studies eine Förderung zur Umsetzung eines Pilotvorhabens zum Thema „Kokreative Forschung in der postmigrantischen Demokratie“ durch die Transdisiciplinary Research Area „Individuen, Institutionen und Gesellschaften“ (TRA 4) erhalten. Die transdisziplinären Forschungsbereiche (TRAs – Transdisciplinary Research Areas) sind insgesamt sechs sogenannte Innovationsräume für Forschung und Lehre an der Universität Bonn, in denen führende Wissenschaftler*innen fachübergreifend zusammenarbeiten, um zentrale Zukunftsfragen aus Wissenschaft, Technik und Gesellschaft zu erforschen. Aufbauend auf ein lokales Netzwerk mit wissenschaftlichen sowie außeruniversitären Akteuren im Rahmen der Bonn Platform Forced Migration Studies, befasst sich das Projekt anhand ausgewählter Fallstudien in zwei Städten mit der Frage, wie bestehende Community-Angebote einen Beitrag zur demokratischen Gestaltung einer postmigrantischen Gesellschaft leisten können. Neben dem Forum Internationale Wissenschaft (FIW), dem Geographischen Institut (GIUB) und der Bonn Research Alliance (BORA) der Universität Bonn sind das Bonn International Centre for Conflict Studies (BICC), die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS), das Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen (BIM) e.V. sowie das Quartiermanagement Halle-Neustadt (AWO SPI Soziale Stadt und Land Entwicklungsgesellschaft mbH) in die Kooperation eingebunden.
Neuerscheinung: Beitrag von Dr. Lena Laube im neuen "Atlas der Migration 2026"
Im „Neuen Atlas der Migration 2026 – Daten und Fakten über Menschen in Bewegung“ der Rosa Luxemburg Stiftung ist ein Beitrag von Lena Laube über internationale Visapolitik erschienen. Im Beitrag "Globale Klüfte" erklärt sie, wie über Visapolitik versucht wird, Migration zu steuern, etwa indem die Länder des Schengenraums die Hürden zum Erwerb eines Visums für bestimmte Länder weiter erhöhen. Es werden aktuelle Daten präsentiert, die zeigen, für wen globale Mobilität leicht zugänglich ist und für wen nicht. Der Atlas der Migration bereitet aktuelle Informationen über das globale Migrationsgeschehen auf. Die erste Ausgabe erschien 2019 und seitdem hat sich die politische Landschaft stark verändert. Neue Kriege, die die Aufmerksamkeit verschieben, restriktivere Migrationspolitiken und eine Klimakrise, die in den Hintergrund der politischen Agenda rückt prägen den Diskurs. Dieser Band schaut sich an, wie Migration dennoch weiter existiert und ein gesellschaftlicher Normzustand bleibt, mit dem ein produktiverer Umgang gefunden werden soll und muss.  Die Herausgeber:innen dieses Bandes sind Johanna Bussemer (Leiterin des Referates Europa im Zentrum Internationaler Dialog der Rosa-Luxemburg-Stiftung), Dorit Riethmüller (Projektmanagerin für die Ukraine in Berlin an der Rosa-Luxemburg-Stiftung) und Christian Jakob (Redakteur bei der „taz“, Tageszeitung, und Buchautor)."
7. Runder Tisch der Bonn Platform for Forced Migration Studies
Die Bonn Platform for Forced Migration Studies ist eine im Jahr 2023 von Wissenschaftlerinnen und akademischen Managerinnen etablierte Kooperation zwischen bicc (Bonn International Centre for Conflict Studies), FFVT (Flucht- und Flüchtlingsforschung: Vernetzung und Transfer), der Universität Bonn und dem Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen (BIM e.V.) mit seinem Haus der Vielfalt Migrapolis.  Ziel der Runden Tische ist es, Bonner Stakeholder zu den Themen Flucht und Migration zusammenzubringen, und eine Plattform für Erfahrungsaustausch, kollegiale Beratung und gemeinsames Lernen zu bieten. Mit seinem interaktiven Charakter möchten die Runden Tische Teilnehmende dazu ermutigen, eigene Themen einzubringen und in Dialoge einzutreten. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.
Eine Wissenschaftlerin und ein Wissenschaftler arbeiten hinter einer Glasfassade und mischen Chemikalien mit Großgeräten.
© Ulrike Syrakas/ Universität Bonn

Bonn Lab for Analog Games and Imaginative Play (LAGIP)

Das Bonn Lab for Analog Games and Imaginative Play ist ein universitäres Labor, das sich vorranging der Erforschung moderner, analoger Spiele und Spielformen in einer zunehmend digitaler Welt widmet.

Angesiedelt am Forum Internationale Wissenschaft der Universität Bonn ist es ein primär geisteswissenschaftliches Forschungs- und Lehrlabor dar, schließt aber ausdrücklich naturwissenschaftliche Zugänge nicht aus.

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© Bernadett Yehdou/ Universität Bonn

Stellenangebote & Praktika

Sie möchten am FIW arbeiten? Hier finden Sie unsere aktuellen Stellenausschreibungen sowie  Informationen zu unseren Praktikumsangeboten.

Eine Wissenschaftlerin und ein Wissenschaftler arbeiten hinter einer Glasfassade und mischen Chemikalien mit Großgeräten.
© BORA

Bonn Platform for Forced Migration Studies

Die Bonn Platform for Forced Migration Studies ist eine im Jahr 2023 von Wissenschaftlerinnen und akademischen Managerinnen etablierte Kooperation zwischen bicc (Bonn International Centre for Conflict Studies),FFVT (Flucht- und Flüchtlingsforschung: Vernetzung und Transfer), der Universität Bonn und dem Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen (BIM e.V.) mit seinem Haus der Vielfalt Migrapolis.

Eine Wissenschaftlerin und ein Wissenschaftler arbeiten hinter einer Glasfassade und mischen Chemikalien mit Großgeräten.
© Volker Lannert / Universität Bonn

11. DAAD-Sommeruniversität in Kooperation vom 18. bis 21. Juli 2026

Die vom Forum Internationale Wissenschaft (FIW) in Kooperation mit dem Institut für Soziologie 
der Universität Bonn organisierte DAAD-Sommeruniversität 2026 widmet sich den multiplen 
Herausforderungen, mit denen Hochschulen weltweit konfrontiert sind. 

Eine Wissenschaftlerin und ein Wissenschaftler arbeiten hinter einer Glasfassade und mischen Chemikalien mit Großgeräten.
© Bernadett Yehdou/ Universität Bonn

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